Die Rebflächen in Bordeaux beträgen ca. 113 000 ha und sind eines der größten Produktionsgebiete für Weine mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung (Vins d’Appellation d’Origine Controlée).
Der Wein wird in 59 Wein-Appellationen produziert, insgesamt sind auf dem Gebiet der Weinproduktion 60.000 Menschen beschäftigt.
Noch im IV. Jahrhundert hat hier der römische Dichter Ausonius einen großen Weingarten aufgeschlagen, der heutzutage zu den angesehenen „Cru“ Saint-Emilion (Weingut „Château Ausone") gehört. In XVIII. Jahrhundert wurde der Wein in solchen Weinregionen, wie Medoc und Sauternes, in Eichenfässern und später in Flaschen, wie in Holland, gelagert. Das mäßige Klima Bordeauxs ermöglicht hier den Rebenanbau, schafft hier jedoch keine besonders günstige Bedingungen für den Weinbau, deshalb hängt die Qualität von Bordeaux-Weinen stark vom Erntejahr ab (wir hatten ja Glück- in dem Jahr gab es eine gute Ernte).
Weingärten liegen in den Tälern der Flüsse Gyronde, Garonne und Dordogne. Ich habe von den örtlichen Fachleuten erfahren, dass hier Rebe mehrerer Sorten angebaut wird. Grundsorten für Rotwein sind Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc, zu denen Merlot hinzugefügt wird, der dem Wein milden Geschmack verleiht, sowie Petit Verdot und Malbec, wodurch der Wein eine ausgeprägte Frische gewinnt.
Winzer aus Bordeaux schätzen ihre Marke wert, deswegen enthalten die meisten örtlichen Weine das Wort „Château“ – ein Schloss, das auf der Etikette abgebildet wird (darauf werde ich später noch eingehen).
Die Stadt Bordeaux selbst gilt als eines der wertvollsten Baudenkmäler. Hier gibt es viele Museen, Sehenswürdigkeiten und einfach schöne Plätze, Strassen und Parkanlagen.
Wir haben den Rohan-Palast (Palais Rohan), das Rathaus, den frühchristlichen Tempel Saint-Seurin, das Museum der Schönen Künste und das Goya-Museum (Musée Goya), die Kathedrale Saint-André aus dem XI-XVI Jh. besichtigt.
Ich empfehle auch einen Rundgang durch die Esplanade "Esplanade des Quinconce“, deren Bezeichnung auf die Anordnung der hier angepflanzten Bäume deutet. Hier befindet sich auch das Weinhaus (Maison des Vins), das zum Besuchen empfehlenswert ist, wo man Informationen über verschiedene Bordeaux-Weingärten erhalten kann, insbesondere über diejenigen, die für den freien Besuch geöffnet sind.
Selbstverständlich sind auch die örtliche Küche und Restaurants zu erwähnen, insbesondere:
Empfehlenswerte Restaurants:
- Chapon Fin, 1 Michelin-Stern Restaurant, französische und regionale Küche, 5, rue Montesquieu
- Plaisirs d'Ausone, 1 Michelin-Stern Restaurant, französische Traditionsküche, 10, rue Ausone
- Pavillon des Boulevards, 1 Michelin-Stern Restaurant, französische Traditionsküche, 120, rue Croix de Seguey
- Jean Ramet, 1 Michelin-Stern Restaurant, örtliche Traditionsküche, Meeresfrüchte, 7, place Jean Jaures
- Vieux Bordeaux, regionale Küche, 27, rue Buhan
Empfehlenswerte Hotels:
Hauterive – Hotel-Restaurants in Bordeaux-Vorort.
Das nächste Mal werde ich etwas mehr über Rotweine (mit dem Preis ab 50 Euro) selbst und über Weinetiketten erzählen…
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Mikhail Dvornikov

Dieses Jahr ist ein besonderes Jahr für Italien. Das Land feiert das 150. Jubiläum der italienischen Einigung groß. Zu Ehren des großen Jubiläums wurde ein einzigartiger Wein erzeugt. Zu seiner Coupage gehört ein Dutzend Rebsorten, die in verschiedenen Orten Italiens angebaut wurden.
Mikhail Vladimirov DvornikovDie Sächsische Winzergenossenschaft hat aus Anlass des Weinbaujubiläums eine spezielle Premiumlinie aus
18. Internationale Weinrallye zur deutschen Weinstraße für Veteranenfahrzeuge startet am 15. Mai in Maikammer in der Pfalz.
TAG DES STEIRISCHEN WEINES IM MUSEUMSQUARTIER WIEN